Wie viele Chancen willst du heute verpassen?
Sie investieren in Websites, Kampagnen, Messen, Google Ads – und ignorieren ausgerechnet das Medium, in dem Kunden heute wirklich reagieren: Social Media.
Viele Unternehmen behandeln Social Media immer noch wie ein Schaufenster: etwas, das man hat, aber nicht aktiv nutzt. Ein Ort zum „Hinstellen“, nicht zum „Interagieren“. Die Folge: Chancen entstehen – aber sie werden nicht bemerkt.
Tatsächlich funktioniert Social Media völlig anders. Es ist kein statischer Ausstellungsraum, sondern ein Kontaktmedium, das sich dorthin bewegt, wo die Zielgruppe gerade ist. Es zeigt Inhalte nicht zufällig, sondern basierend auf Verhalten, Interesse und Relevanz. Wer es wie ein Schaufenster behandelt, verliert täglich Sichtbarkeit, Dialoge und potenzielle Kunden – ohne es bewusst zu realisieren.
Social Media ist das direkte Kontaktmedium, das den Kunden findet – nicht umgekehrt.
Social Media ist ein Teil der Markenpsychologie. Eine vollständige Einführung in die psychologischen Grundlagen findest du hier: Markenpsychologie
Wie viele Kunden willst du heute noch verpassen?
Viele Unternehmen investieren in Websites, Anzeigen, Flyer, Messen – und ignorieren ausgerechnet das Medium, das Kunden aktiv anspricht, statt darauf zu warten, dass sie zufällig vorbeikommen. Social Media. Nicht, weil sie es nicht brauchen, sondern weil sie es, oft aus Unwissenheit, falsch einordnen. Das ist nicht verwunderlich, denn die Plattformen informieren das Publikum nicht über die wirklichen Möglichkeiten.
Viele sehen Social Media daher als Schaufenster. Etwas, das man hat – aber nicht aktiv nutzt. Dabei ist es das Gegenteil: Social Media ist ein Kontaktmedium, das den Kunden findet. Nicht umgekehrt.
Und genau hier beginnt der Schaden, er entsteht leise, unbemerkt und langsam, aber dauerhaft und ist verdammt teuer.
Was dieser Schaden konkret bedeutet
Ein Fachgeschäft verliert nicht „Reichweite“, sondern reale Umsätze. Ein einziger zusätzlicher Kunde pro Tag ergibt im Schnitt:
1 Kunde/Tag × 26 Arbeitstage = 26 Kunden/Monat
26 Kunden/Monat × 35 € Warenkorb = 910 €/Monat
910 € × 12 Monate = 10.920 € pro Jahr
Nur durch einen zusätzlichen Kontaktpunkt, realistisch sind aber viel mehr.
Keine Rabatte. Keine neuen Produkte. Nur Sichtbarkeit.
Im B2B oder Handwerk ist das noch deutlicher. Ein Auftrag mehr pro Monat bewegt sofort 1.500 bis 15.000 Euro – je nach Gewerk. Social Media wird dort zum stabilsten Vorvertrauenssignal: Menschen lesen Wochen und Monate mit, bevor sie sich melden.
Diese Denkfehler machen den Unterschied
„Wir haben keine Zeit.“ -> bedeutet: Wir haben keine Zeit für neue Kunden.
„Wir haben kein Personal.´, wer soll das machen“ -> Kein Interesse an Kunden
„Kommentare deaktivieren.“ -> bedeutet, das ist, als würde man das Telefon ausstecken. Fragen bleiben unbeantwortet – Vertrauen schwindet.
„Unsere Kunden sind dort nicht.“ -> Doch. Alle sind dort. Die Frage ist nur, was sie dort sehen.
„Follower sind uns nicht so wichtig.“ -> Richtig: falsche Follower sind Selbstbetrug, aber echte Follower sind Vertrauenssignale. Das Entscheidende ist jedoch auch die Reichweite.
„Wir posten, wenn wir Zeit haben.“ -> Das ist wie ein Laden, der öffnet, wenn jemand zufällig vorbeikommt. So entsteht Unsichtbarkeit.
Warum Social Media für Macher ist
- Es liefert Echtzeit-Lernen: Was funktioniert? Was berührt? Was überzeugt?
- Es schafft planbare Sichtbarkeit: Man wird gezielt angezeigt, nicht zufällig.
- Es bringt qualifizierte Kontakte: Menschen, die handeln könnten, nicht nur liken.
Die Konsequenz für jedes Unternehmen
Social Media ist kein Extra und kein Trend, es ist Wahrnehmung, Vertrauen, Kompetenz, Nähe – und direkter Zugang zu jedem Kunden, der gerade offen ist. Wer es ignoriert, wirkt veraltet und wer es nutzt, ist relevant.
Der entscheidende Aha-Moment
Viele Unternehmen sind nicht schlecht in Social Media, sie sind schlichtweg unsichtbar. Ihre Marke spricht nicht und ihre Kompetenz bleibt im Hintergrund. Ihre Werte existieren, der Aufwand und die Sorgfalt bleibt die gleiche – aber niemand sieht sie, sie warten, dass der Kunde durch Zufall vorbeikommt. Aber vielleicht kommt er durch Zufall gerade beim Wettbewerb vorbei? Denn der Wettbewerber taucht längst dort auf, wo Entscheidungen entstehen: im Feed.
Die Entscheidung
Willst du, dass Kunden dich finden – oder weiterhin hoffen, dass sie irgendwann zufällig vorbeikommen?
Social Media ist kein Schaufenster, es ist das präziseste Kontaktmedium unserer Zeit.
Wer es ignoriert, verliert Chancen.
Wer es versteht, gewinnt Marktanteile.